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Der "neu" gefundene Schacht mit der vermuteten Zuleitung zur Pumpe wurde genauer untersucht. Ein Rohr, was vermutlich das Zuflussrohr ist, liegt offen und in einen relativ guten Zustand auf dem Grundgestein, links im Schacht (Bild 33). Ein Absperrhahn ist nicht vorhanden, ein Stück Leitung fehlt. Es scheinen aber 2 verschiedenen Rohrarten zu sein. Das vermutete Rohr Richtung Pumpe, links, scheint dünnwandiger als das rechte Rohr zu sein. Im linken Rohr steckten 2 alte Schraubenschlüssel, im rechten einige Nägel (Bild 34). Das linke Rohr (Bild 33) hat einen Außendurchmesser von ca. 8,8 cm (Berechnung anhand eines Fotos).

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Das Rohr, welches vermutlich zur Pumpe verläuft, wurde von den Schraubenschlüsseln befreit. Anschließend wurde provisorisch ein Plastikrohr eingeführt und abgedichtet. Es wurden ca. 60 Liter Wasser in das Rohr gegossen. Leider gab es einen gewissen Rückstau im Rohr, das eingebrachte Plastikrohr konnte nur dürftig mit dem vorhandenen Eisenrohr abgedichtet werden.

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Etliches an Wasser wurde wieder zurückgedrückt jedoch scheint ein Großteil des Wassers im Rohr verblieben zu sein (Bild 36). Leider kam nach ca. 2 Stunden immer noch kein Wasser im Pumpenhaus an.

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Im Pumpenhaus selbst, zeigte sich an diesen Tag der weitere gestiegene Grundwasserspiegel. Es stehen ca. 7 cm Wasser im Gebäude.

Kenntnisstand 15.11.2013: Der Schacht mit der vermuteten Wasserversorgung für die Pumpe scheint ein altes Rohr für die Wasserversorgung der Firma Gerz gewesen sein. Das andere Rohr im Schacht scheint auch direkt in Richtung neues Pumpenhaus an der Quelle zu gehen.

Kenntnisstand 24.11.2013: Auch das rechte Rohr (Bild 34) wurde mittels Wasser geflutet. Auch hier drückte sich das Wasser Augenblicklich aus dem Rohr zurück. Ein Gespräch mit Willi Emmerich ergab, dass dieser Schacht nicht der Wasserversorgung der Firma Gerz gedient haben wird. Die Firma wurde direkt an den Hochbehälter angeschlossen. Jedoch kann es durchaus sein, dass diese Rohrleitung weiter Richtung Sessenbach verläuft. Ebenfalls sollen sich in der Weiher Wiese, entlang des Weges in der Senke/Tal Keramikrohre befinden. Ob als Drainage oder Wasserleitung ist unklar.

02.02.2014 Die Förderwasserleitung der Pumpe

lambachpumpe-38Der bereits am 9.11.2013 entdeckte Schacht wurde näher inspiziert. Der Unrat wurde aus dem Schacht entfernt, ebenso der schwere Eisendeckel sowie 3 abgemagerte Frösche. Das schwere Gebilde im rechten Teil des Bildes 38 ist ein automatisches Entlüftungsventil für die Förderwasserleitung. Um eine Rohrleitung zu testen wurde erst versucht die Wasserschieber mit den im Schacht gefundenen Spindeln zu lösen. Allerdings ist alles festgerostet. Ich entschied mich für Plan B, Demontage eines Absperrschiebers. Nach einiger Mühe war das erfolgt und ein Plastikrohr konnte in das gut erhaltene Rohr eingebracht werden (links im Bild). Dieses wurde dann mit 20 Liter Wasser befüllt. Ein kurzer Besuch im Pumpenhaus zeigte einen kleinen Wasserstrahl, welcher sich aus dem Förderrohr ergoss. Wo die anderen Rohre münden kann jetzt noch nicht gesagt werden. Am Ende der Aktion wurde der Originaldeckel wieder auf den Schacht gelegt. Dieser kann mit einen Schloss und einen Flacheisen leicht gesichert werden.

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