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Wasserversorgung der Pumpe

07.11.2013 – Suche nach dem Betonschacht mit der Zuleitung zur Pumpe

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Nach dem Gespräch mit Jürgen und Bernd, war meine Neugier nach dem Schacht geweckt. Ein kurzer Besuch an der Pumpe zeigte bereits die Auswirkungen des Tagelangen Regens. Der Grundwasserspiegel steigt und die Ablaufrinne im Pumpenhaus steht bereits voller Wasser. Auch zeigte sich ein Untermieter, ein dicker Feuersalamander. Nachdem ich Tage zuvor schon ergebnislos das ganze Flößchen bis zur Quelle nach einem Schacht abgesucht hatte, suchte ich nun in den kleinen Baumbestand auf der Wiese. Nach dem Durchkämpfen durch das dichte Unterholz und mehrfachen Hängen bleiben an Brombeere und Co. fand ich schließlich den besagten Schacht (Bild 29). Der Eisendeckel konnte leicht geöffnet werden, dass Schloss ist weggerostet. Die Eisentritte sind bis auf einen alle entfernt, ein Absperrhahn ist nicht zu sehen. Dort wo dieser vermutet wurde, klafft eine Lücke zwischen den Rohren.

09.11.2013 – Überprüfung der Zuleitung zur Pumpe

Nach der Demontage des Absperrhahnes im Pumpenhaus, konnte die Rohrleitung für das Antriebswasser inspiziert werden. Leichter Rost aber keine großen Schäden sind feststellbar. Auch die Rohrleitung für das Förderwasser im Pumpenhaus sieht gut aus. Die Förderwasserleitung scheint in Richtung Betonschacht "Förderwasser" zu verlaufen. Eine Prüfung der Förderleitung auf Durchgang zum Pumpenhaus wurde noch nicht durchgeführt. Dafür müssen vorher einige Teile im vermuteten "Förderschacht" demontiert werden (Bild 31).

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Die Entfernung von der Pumpe zum erhofften Zuleitungsschacht (blaue Linie) beträgt ca. 346 m, die weitere Strecke zum Wasserhaus an der Quelle ca. 156 m. Eine Höhenberechnung von der Pumpe zur vermuteten Zuleitung ist schwierig. Nach Google-Earth würde die Zuleitung einige Meter tiefer liegen als die Pumpe. Laut der Topografischen Karte auf GeoPortal.rpl.de, müssten es ca. 20 m Differenz sein.

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