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14.11.2013 Abbau der Umlenkrollen

Nachdem Bernd und Gerd schon einiges vorbereitet hatten, konnten wir die Welle mit den Umlenkrollen mittels Kettenzug, Holzpfosten, "Bohnestangensetzgerät" und den Gerüstböcken anheben. Nachdem die Welle aus der Lagerschale gehoben war, legten wir 2 Dachlattenstücke unter, um zu vermeiden, dass die Welle wieder in die Schalle rutscht. Dann kleine Umbaumaßnahme.

lambachpumpe-10

Die Gerüstböcke wurden versetzt, der Kettenzug dichter an den Holzbalken gezurrt, das Bohnenstangensetzgerät entfernt und der der Kettenzug direkt um die Welle befestigt (Bild 10). Die Welle konnte ohne Probleme auf dem Betongegengewicht der Pumpe abgelegt werden. Anschließend wurden alle bereits demontierten Rohrstücke sowie die Lagerhalbschale verladen und abtransportiert. Ein weiterer Versuch von mir, dass Steuergehäuse zu demontieren, scheiterte wieder. Diesmal mit dem Versuch, die Schrauben mittels Gasbrenner zu erhitzen. Die angesetzten Zangen haben entweder keinen Platz oder beißen sich nicht fest. Da hilft nur noch die Flex!

15.11.2013 Rohr frei!

Heute habe ich mittels 3 aneinander geschraubten Eisenrohren versucht die Verstopfung des Abflussrohrs des Pumpenhauses von der Bachseite aus zu beseitigen. Nach ca. 5 Minuten gemehre im Rohr, kam ein brauner Wasserschwall und das Rohr spülte sich frei (Bild 13). Ging doch einfacher als erwartet. Allerdings strömt sehr viel Wasser unter dem Fundament des Pumpenhauses zum Rohr (Bild 14). Durch das nachströmende Wasser ist das Rohr bereits zu 50% ausgenutzt, für die Pumpe könnte es eng werden.

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18.11.2013 Abtransport der Umlenkrolle und Demontage des Ventilgehäuses

Wir haben es Heute richtig zügig geschafft! Wir konnten die "Zahnräder" mit 4 Personen relativ einfach auf einen Hänger bugsieren, den Willi Emmerich beigestellt hat. Das Steuergehäuse hat sich noch ziemlich gewehrt, aber mit dem Elektrofuchsschwanz ging's dann doch (Bild 16). lambachpumpe-16Auch das Steuergehäuse haben wir auf den Hänger gepackt und dann mit einer Traktorwinde (von Jürgen) auf den Weg gezogen (Bild 17 + 18). Die Teile liegen jetzt auch in der Scheune von Nobby. Die Dichtflächen des Steuergehäuses sind absolut blank! Wie die Herschafften das hinbekommen haben, ist mir ein Rätsel. Der Sumpf unterhalb des Steuergehäuses hat noch einen Ablauf. Wir konnten auch noch einen - allerdings verrosteten- Flansch bergen. Es macht den Eindruck, dass dieser Ablauf mit dem von dir freigelegten Überlauf in Verbindung steht.

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Ein Besuch des Pumpenhauses am 24.11. zeigte, dass der Sumpf, unter dem Ventilgehäuse, fast trocken war. Das Ablaufrohr aus dem Pumpenhaus war ebenfalls trocken. lambachpumpe-19Der Ablauf des Sumpfes ist kein "geplanter" Ablauf. Der Boden des Sumpfes besteht aus Basaltbruch wo das Wasser versickert. Ein Rohr ist im Sumpf nicht auffindbar. Die Zylinderteile der Pumpe wurden auf der Tür abgewanden Seite mittels Körner markiert, um später die gleiche Einbaurichtung zu gewährleisten.