Das gemeinsame Konzert des Mandolinenorchester 1927 Sessenbach e.V. zusammen mit dem Australis - Ensemble vom 5. Kontinent begeisterte die Zuhörer in der Sessenbacher Marienkirche!

 

Wenn Australien auf Sessenbach trifft …….

Das Mandolinenorchester 1927 Sessenbach e.V. hatte zu einer „Musikalischen Welt-Zeit-Reise“ eingeladen. Mit dabei war das „Australis Ensemble“ unter der Leitung von Stephen Lalor. Auf ihrer Konzertreise zum „eurofestival zupfmusik 2014“ in Bruchsal, besuchten die Australier sechs deutsche Orchester – so auch das Sessenbacher.

In deutsch und englisch wurden die zahlreichen Besucher von Lucia Zinndorf gemeinsam mit  dem australischen Kollegen Werner Ruecker begrüßt.

Mandolinenorchester 1927 SessenbachEin super gut aufgelegtes Sessenbacher Mandolinenorchester erfüllte mit seinen Klängen die hübsch dekorierte Marienkirche. Die Spielfreude der Zupfer steckte das Publikum regelrecht an, denn das von der Dirigentin Corina Supper-Münzer zusammengestellte Repertoire begeisterte die Zuhörer. Mehr als ein Jahr hatte sich die musikalische Leiterin mit ihrem Orchester auf diesen Abend vorbereitet  und ein tolles Programm mit Werken von J. Seb. Bach über Edvard Grieg bis  Michael Jackson und John Miles zusammengestellt. Die jungen Talente des Orchesters brachten einmalig solistische Einlagen zu Gehör, die regelrecht unter die Haut gingen – besonders „Nothing Else Matters“ mit Johannes Fahl an der E-Gitarre.

Der Spaßfaktor kam nicht zu kurz – der Bassist sowie die Dirigentin schlüpften in die Rolle der Piraten, als das Orchester mit dem Medley „Pirates of  Zimmer“ das Publikum faszinierte. Honoriert wurden die Zupfer mit tosendem Applaus und  „standing ovation“.

Die  Pause wurde mit leckeren Snacks und Getränken vom Landgasthof köstlich gefüllt.

Australis EnsembleDas „Australis Ensemble“ mit eigens komponierten Werken von ihrem Dirigenten Stephen Lalor und Kompositionen aus den eigenen Reihen, brachten eine musikalische Wende in das Konzert. Fremde Melodien mit Fingerspitzengefühl komponiert und mit Präzession vorgetragen – spielsicher, gefühlvoll – romantisch und solistisch. Mit einem Streifzug wurden die Zuhörer in fremde Länder entführt. Vor allen Dingen erzeugte das eigens mitgebrachte Didgeridu in Stephen Lalors „East-West-Suite“ Gänsehaut und ließ Bilder von den Ureinwohnern Australiens aufkommen.

Dass die beiden Orchester sich in nur zwei Tagen auch zwischenmenschlich nahe gekommen waren, zeigte der spontane Auftritt des kleinen „Becher-Ensembles“ mit den Gesangssolisten Chantal Nilges und Bianca Buhr mit dem „Cup-Song“. Hier war deutlich spürbar, dass echte Freundschaften entstanden waren.

Abgerundet wurde dieser tolle Abend mit dem gemeinsamen Auftritt der beiden Orchester.

Denn spätestens jetzt entfachten die 50 Musiker mit dem „Atherton Tableland Waltz“ und  „Recuerdos de la Alhambra“ ein  Feuerwerk der Gefühle!

Einig war man sich abschließend: Musik verbindet die Menschen über Grenzen hinaus!

Zitat von Corina Super-Münzer: Wo die Sprache verstummt, lässt Musik die Herzen sprechen.

 MG 1872-001